Maulwurfshügel auf Englischem Rasen

… oder: »Der Typo-Mörder ist immer der Gärtner.« Warum sich der unbändige Gestaltungswille mancher Menschen häufig auf derart brutale Weise artikuliert, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben … Spieltrieb? Experimentierfreude? Innovationszwang? Betonung der Individualität? Demonstration des gelebten Nonkonformismus? Ausdruck überschäumender Kreativität? Manifestation wild wütender Anarchie? Nicht therapierbare Typophobie?

Ich muss an einen Satz denken, den ich in Thomas Kapielskis »Mischwald« (S. 166) gelesen habe: »Die unangepaßte Harmlosigkeit und der achtsame Aufmupf charakterisieren ja den zeitgemäßen Konformismus: Grün wählen und bei Rot über die Ampel.«

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2 Antworten to “Maulwurfshügel auf Englischem Rasen”

  1. MZS Says:

    Grün wählen und bei Rot über die Ampel wäre aber nicht unvernünftig. Unangepaßte Harmlosigkeit ist doch eine nette Form der Zivilisation.

  2. Matze Says:

    Da durch, dass der Haarstrich im A ja gerade gehalten wurde sieht es irgend wie
    – naja aus? Er müsste leich diagonal von links unten nach rechts oben gehen. oder einfach ganz weg gelassen werden.

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