Kick in Iran

Das erste Projekt im 3. Semester war zugleich ein Wettbewerb. Ein Plakat für den Dokumentarfilm »Kick in Iran« sollte gestaltet werden. Die Teilnehmer meiner beiden Typografie-Seminare im Wintersemester 2009/2010 nahmen die Herausforderung gern an. Es entstanden fast 100 Plakate. Einige der besten will ich hier wieder zeigen.

Die Filmproduktionsfirma Brave New Work und die Regisseurin Fatima Abdollahyan haben sich für den Entwurf von Christian Menzel entschieden. Wir gratulieren.

Layouts von Michaela Neumann und Carolin Herbst

Layouts von Matthias Borchardt und Monique Nitschke

Layouts von Sarah Kleiß und Ffion Evans

Layouts von Kristin Vent und Jannik Paeth

Layouts von Delaram Safari-Khaledi und Sarah Kleiß

Layouts von Sarah Kleiß und Katharina Beller

Layouts von Sabrina Dühn und Alexander Makarov

In der Synopsis des Films ist zu lesen: »Sara Khoshjamal hat geschafft, was bisher noch keiner anderen Frau vor ihr gelungen ist. Die 20-jährige ist die erste Sportlerin aus dem Iran, die sich jemals in der Geschichte des iranischen Frauensports für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte. Ihre Disziplin ist Taekwondo. Ein großer persönlicher Erfolg für die junge Muslima und ihre Trainerin Maryam Azarmehr. Aber auch ein wichtiger Schritt für alle Frauen, die im Iran für Gleichberechtigung und mehr Freiheit kämpfen.

KICK IN IRAN begleitet Sara und ihre Trainerin über einen Zeitraum von neun Monaten auf ihrem steinigen Weg zur Olympiade 2008 in Peking. Im Mittelpunkt steht dabei der unerschütterliche Glaube der jungen Frau an sich selbst; der Wunsch ›es zu schaffen‹, trotz erschwerender religiöser Bekleidungsvorschriften und dem Druck der iranischen Gesellschaft, die von Frauen in ihrem Alter eher die Suche nach einem geeigneten Ehemann als eine Sportlerkarriere erwartet. Ein Film über Selbstbestimmung und den Wunsch nach Veränderung.« (Quelle)

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Eine Antwort to “Kick in Iran”

  1. MZS Says:

    Wirklich gute Arbeiten! Und das schon im dritten Semester. Gute Schule!

    Interessant, daß nur zwei Plakate eine Serifenschrift zeigen und daß überhaupt nur Groteskschriften angewandt wurden.

    Interessant auch die Auswahl: der erste, dekorativste Entwurf gehört zu denen, die nichts über den Film verraten. Ich sah erst die Bilder und las dann den Text und dachte beim Anblick des Sieg-Entwurfs, es ginge um iranische Weltraumreisende (wobei mich das Adidas-Schild irritierte) und Soldatinnen.

    Die konventionellen Plakate mit den Fotos erzählen am meisten, und die von Delaram Safari-Khaledi und Katharina Beller halte ich für die gehaltvollsten, weil sie durch eine Illustration das Thema nennen und dazu durch Farbe und Bild einen Hinweis auf die Umgebungskultur geben.

    Vielen Dank fürs Bloggen!

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