Laufweite

Mit dem Begriff Laufweite benennt der Typograf den Abstand der Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen zueinander. Je nach Schrift und Schriftsatz muss der mikrotypografisch gewissenhaft arbeitende Gestalter die Laufweite einer Schrift zwecks besserer Lesbarkeit erhöhen oder verringern. Im ersten Fall spationiert er die Schrift, im zweiten Fall unterschneidet er die Schrift. Die Studenten des Kommunikationsdesigns lernen bei mir in einer der ersten Unterrichtseinheiten im Fach Typografie, dass man Kapitälchen- und Versalzeilen spationieren muss. Hingegen gehören kritische Buchstabenkombinationen (AV, To, Va, LT und viele andere) unterschnitten. Letzteres nennt man auch Ausgleichen oder Ausmitteln oder Kerning. Ist eine Schrift gut zugerichtet, so hat der Schriftgestalter eine Vielzahl von Kerning-Paaren definiert.

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