Archive for the ‘Zeichen’ Category

Ein Buchstabe — 50 Glyphen

Mai 5, 2016

Auch die zweite Fingerübung im Sommersemester 2016 war eine reine Formenspielerei. Aufgabe war es, 50 unterschiedliche und frei zu wählende grafische Darstellungen eines Schriftzeichens auf einem DIN A-1-Hochformat mit ordnender Hand zu platzieren. Die nicht zu modifizierenden Glyphen mussten benannt werden und sollten einander nicht berühren. Der Einsatz von Farbe war möglich. Die Studenten entwickelten dabei ihre je eigenen Ordnungsprinzipien. — Mit einem Mausklick auf die Grafik lassen sich diese jeweils vergrößern.
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Mareika Dubbels

Fingerübung von Mareike Dubbels (more…)

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Lettern

Oktober 30, 2015

Lettern

Wohl nur noch zu Dekorationszwecken geeignet: Ein Händler in der Hamburger Marktstraße verkauft kleine Sammlungen von Einzel-Lettern aus Blei und Holz.

Schriften identifizieren

Dezember 29, 2011

Sowohl der Kommunikationsdesign-Student im 2. Semester als auch der berufserfahrene Typograf stehen oftmals vor der Aufgabe, eine Schrift identifizieren zu müssen. Man mag nun 50, 100, 300 oder noch mehr Schriften mühelos identifizieren können und ihre Namen kennen – die jeweils aktuell gesuchte Schrift ist häufig nicht dabei.

Was tun? Nun könnte man einen klügeren Kommilitonen oder Kollegen fragen, wenn diese nicht gerade beim Kunden, in der Mittagspause oder im Urlaub wären. Hm, man kann aber auch einige der segensreichen Errungenschaften unserer Zeit für sich nutzbar machen. Hier sind drei Schrifterkennungsmaschinen, die hilfreiche Dienste leisten.

MyFonts

WhatTheFont scheint mir der bekannteste Vertreter zu sein. Man lädt ein Beispielbild – eine Textzeile aus der gesuchten Schrift – in einer möglichst guten Qualität von der eigenen Festplatte oder auch direkt aus dem World Wide Web hoch, und die Maschine spuckt einige Vorschläge aus. Das klappt schon mal ganz gut. Aber leider eben auch nicht immer.

WhatFontis arbeitet augenscheinlich sehr ähnlich. In einem Vergleichstest mit WhatTheFont vermag dieses Tool den Suchenden zu überzeugen. Es präsentiert nicht nur die richtige Lösung, sondern offeriert zugleich eine große Anzahl möglicher Alternativen. Unter ihnen befinden sich auch etliche Freefonts.

Identifont

Identifont funktioniert anders. Hier ist mehr Mitarbeit seitens des Suchenden gefordert. So kann man sich über die Beschreibung einzelner anatomischer Eigenschaften ausgewählter Zeichen an die zu findende Schrift herantasten. Oder man versucht über die Ähnlichkeit mit einigen Schriftklassikern das Rätsel zu lösen.

Alle Webseiten sind natürlich noch viel komplexer und bieten zahlreiche Features, die der geneigte User hiermit selbst zu erforschen eingeladen ist.

Gänsefüßchen

September 7, 2011

CDU

Jessas Marant Josef! Wann lernt Ihr, Christdemokraten, endlich, wie man richtige »Tüddelchen« und wann man ein Komma setzt? So schwer ist das doch gar nicht.

1E9E

August 15, 2009

Der große Bruder des kleinen Eszett gehört ja seit April 2008 zum Unicode-Standard. Die Fonts zukünftiger Betriebssysteme werden den neuen Buchstaben freudig aufnehmen. Und auch die Anbieter von Kaufschriften werden das Versal-Eszett bei Neuentwicklungen nicht ignorieren können und wollen.

Von der Website Versaleszett kann man sich einige Fonts kostenlos herunterladen, die das Versal-Eszett in den – zumeist vier – gängigen Schnitten der Systemschriften Arial, Comic Sans, Courier New, Georgia, Lucida Sans bzw. Lucida Grande, Times New Roman, Trebuchet MS und Verdana enthalten. Eine kleine Gebrauchsanweisung gibt es außerdem. Well done! Dank an Franziska Jähnke und Ralf Herrmann.

versal_eszett

Außerdem bietet Andreas Stötzner auf der Website Signographie vier Großbuchstaben-Alphabete zum kostenlosen Download an, die den neuen Buchstaben ebenfalls enthalten. Thanx!

versal_eszett

Ein Verzeichnis der Schriften, die bereits ein Versal-Eszett haben, findet sich übrigens hier.