Posts Tagged ‘Anna Sellenthin’

6 in 1 — Typografie-Portfolio (Vol. 7)

September 21, 2014

Im Laufe des dritten Semesters wurden bis kurz vor den Herbstferien 2014 in meinem Typografie-Seminar sechs Projekte erstellt. Für jedes dieser Projekte hatten die Studenten zwei, maximal drei Wochen Zeit. Die entstandenen Arbeiten in einer kleinen, 20- oder 24-seitigen Broschüre vorzustellen und kritisch zu reflektieren, war die siebte und letzte Aufgabe.

Auch für mich war dieses ein sehr interessantes Projekt, weil ich so einiges mehr über die Denk- und Sichtweisen meiner Studenten an der Kunstschule Wandsbek erfahren konnte. Ausgewählte Titel- und Doppelseiten der Typografie-Portfolios will ich hier zeigen.

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Maximilian Alexander Dammert

Layout: Maximilian Alexander Dammert
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Plakate für eine Kunstausstellung

September 21, 2014

Für eine junge Künstlerin, selbst Absolventin der Kunstschule Wandsbek, galt es, ein Plakat zu inszenieren. Das Bildmaterial für eine fiktive Ausstellung wurde gestellt, die Texte konnten relativ frei improvisiert werden. Einige Arbeiten aus dem Typografie-Seminar des dritten Semesters darf ich hier präsentieren.
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Tutku Sarigöl

Layout: Tutku Sarigöl
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Entwicklung einer »Spaßschrift« — einige Skizzen

Mai 2, 2014

Typografie zu praktizieren, das bedeutet zunächst einmal: Schriften nach bestimmten Kriterien auszuwählen und gekonnt anzuwenden. Den Studenten aus meinen Veranstaltungen reicht das oft nicht. Ihnen ist das nicht »kreativ« genug. Sie würden gern einmal selbst eine Schrift entwickeln. Und so gab ich diesmal nach — und bot erstmalig eine Schriftentwicklung an. Klar war auch, dass es sich dabei nicht um eine gut lesbare und für den Mengensatz taugliche Schrift handeln würde. Der Respekt vor den Leistungen der renommierten Schriftgestaltern ist dann doch zu groß …

Kurz: Innerhalb einer Unterrichtseinheit von fünf Stunden sollten die Studenten des 3. Semesters beispielhaft einige Glyphen ihrer »Spaßschrift« aufs Papier bringen. Man bewegte sich — spielerisch, experimentell oder auch analytisch — zwischen Lettering, Konstruktion, modularer Entwicklung aus Einzelelementen, illustrativem Ausflug in die Welt des Gegenständlichen und/oder ihrer Abstraktion. Einiges über Proportionen, Rhythmus, Kontrast und Leserlichkeit konnte gleichwohl gelernt werden.

Natthakanwadi Rajsuchat

Ideenskizze von Natthakanwadi Rajsuchat

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Rapport als Mittel der Komposition

April 25, 2014

Die erste Aufgabe im Sommersemester 2014 könnte man als ein »typografisches Warm-up« bezeichnen. Die Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek sollten den Rapport als Mittel der Komposition erforschen. Keine eindeutige inhaltliche Aussage stand im Zentrum des Interesses, sondern einzig das Spiel mit den Formen einiger Glyphen, die frei zu wählen und anzuordnen waren. Es ging dabei natürlich auch wieder einmal um Kontrast und um Rhythmus. So entstanden auf spielerische und experimentelle Weise einige Muster mit jeweils ganz individuellen Anmutungsqualitäten. Einige will ich hier exemplarisch zeigen.

Rapport — Michael Wassenberg

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