Posts Tagged ‘Buchstaben’

Glyphen-Rapport

April 24, 2016

Diese Fingerübung zu Beginn des Sommersemesters 2016 machte ich mit den Teilnehmern meines Typografie-Seminars an der Kunstschule Wandsbek. Aus maximal fünf verschiedenen Glyphen (Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) sollten die Studenten des dritten Semesters durch geschickte Auswahl und Anordnung abwechslungsreiche Muster erstellen.

Drei dieser Muster sollten anschließend auf einem Poster im DIN A-1-Format präsentiert werden. Ziel dieser Übung war es, sich noch einmal die Bedeutung der Begriffe Proportion, Rhythmus und Kontrast zu vergegenwärtigen. Wenige ausgewählte Arbeiten zeige ich hier. — Mit einem Mausklick auf die Grafik lassen sich diese jeweils vergrößern.
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Alicia Kruckow

Fingerübung von Alicia Kruckow · (more…)

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Lettern

Oktober 30, 2015

Lettern

Wohl nur noch zu Dekorationszwecken geeignet: Ein Händler in der Hamburger Marktstraße verkauft kleine Sammlungen von Einzel-Lettern aus Blei und Holz.

Schriften identifizieren

Dezember 29, 2011

Sowohl der Kommunikationsdesign-Student im 2. Semester als auch der berufserfahrene Typograf stehen oftmals vor der Aufgabe, eine Schrift identifizieren zu müssen. Man mag nun 50, 100, 300 oder noch mehr Schriften mühelos identifizieren können und ihre Namen kennen – die jeweils aktuell gesuchte Schrift ist häufig nicht dabei.

Was tun? Nun könnte man einen klügeren Kommilitonen oder Kollegen fragen, wenn diese nicht gerade beim Kunden, in der Mittagspause oder im Urlaub wären. Hm, man kann aber auch einige der segensreichen Errungenschaften unserer Zeit für sich nutzbar machen. Hier sind drei Schrifterkennungsmaschinen, die hilfreiche Dienste leisten.

MyFonts

WhatTheFont scheint mir der bekannteste Vertreter zu sein. Man lädt ein Beispielbild – eine Textzeile aus der gesuchten Schrift – in einer möglichst guten Qualität von der eigenen Festplatte oder auch direkt aus dem World Wide Web hoch, und die Maschine spuckt einige Vorschläge aus. Das klappt schon mal ganz gut. Aber leider eben auch nicht immer.

WhatFontis arbeitet augenscheinlich sehr ähnlich. In einem Vergleichstest mit WhatTheFont vermag dieses Tool den Suchenden zu überzeugen. Es präsentiert nicht nur die richtige Lösung, sondern offeriert zugleich eine große Anzahl möglicher Alternativen. Unter ihnen befinden sich auch etliche Freefonts.

Identifont

Identifont funktioniert anders. Hier ist mehr Mitarbeit seitens des Suchenden gefordert. So kann man sich über die Beschreibung einzelner anatomischer Eigenschaften ausgewählter Zeichen an die zu findende Schrift herantasten. Oder man versucht über die Ähnlichkeit mit einigen Schriftklassikern das Rätsel zu lösen.

Alle Webseiten sind natürlich noch viel komplexer und bieten zahlreiche Features, die der geneigte User hiermit selbst zu erforschen eingeladen ist.