Posts Tagged ‘Doppelseite’

Magazin-Gestaltung im 3. Semester (Vol. 4)

März 26, 2013

Auch im Wintersemester 2012/2013 stand für das 3. Semester der Kunstschule Wandsbek in meinem Typografie-Seminar die Gestaltung einiger Magazinseiten auf dem Lehrplan. Ein Dutzend von 75 abgegebenen Arbeiten aus zwei Gruppen konnte der geneigte Besucher am Tag der offenen Tür am 17. März 2013 begutachten.

An solchen Projekten zeigt sich nach meiner Einschätzung besonders gut, wer ein Auge für das typografische Gestalten hat. Um mich nicht zu wiederholen, verweise ich auf die einleitenden Worte in diesem Beitrag — und zeige gleich wieder ein paar Arbeitsproben.
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Layouts von Isabel Mansfeld.
Sie setzte die Vectora (Frutiger, 1990) ein.

Magazingestaltung — Isabel Mansfeld

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Magazin-Gestaltung im 3. Semester (Vol. 3)

September 24, 2012

Dass eine Doppelseite anders anzugehen ist als eine Einzelseite, oder dass ein dreispaltiger Gestaltungsraster andere Optionen bietet als ein zweispaltiger, dieses sollten die Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek im Fach Typografie erfahren und lernen.

Wie kann man das Text-Bild-Verhältnis spannungsreich gestalten? Wie wichtig ist Weißraum? Wie funktionieren Rhythmus, Proportionen und Kontrast? Woran erkenne ich eine gute Heftdramaturgie? Wie erzielt man eine gute Lesbarkeit?

Konkreter gerfagt: Wie breit müssen die Stege sein? Wie differenziert, gewichtet und organisiert man optimal die Elemente Headline, Einlauftext, Fließtext, Bildunterschriften, Zitate, Rubrikentitel und Pagina?

Diese Fragen mussten bei dem Projekt eines fiktiven Kultur- und Kunstmagazins beantwortet werden. Auf mindestens drei Doppelseiten sollten die Studenten außerdem beweisen, dass sie Schriftwahl, Schriftmischung, Schriftgröße, Laufweite, Auszeichnungen, Zeilenabstand, Spaltenbreite und Spaltenabstand souverän zu bestimmen wissen. Unterzubringen waren eine Reportage, ein Interview und ein Lebenslauf.

Von den knapp 80 abgegebenen Arbeiten will ich die gelungensten hier zeigen und kurz kommentieren. Möglichen Kritikern sei gesagt, dass es sich um Arbeiten von Typo-Anfängern handelt. Studenten im 3. Semester können noch nicht die Erfahrung und Leichtigkeit aufweisen wie ein Profi. Dass die Layouts viele gestalterische Gemeinsamkeiten aufweisen, liegt zum Teil in der Natur der Sache. Schauen Sie also bitte auf die Lösungen im Detail.

Rückblickend fällt auf, dass sich die Studenten ausnahmslos eher an der traditionellen Typografie orientiert haben. Mutige, experimentelle und avantgardistische Ansätze, die dennoch im Sinne einer Lesetypografie funktionieren, waren nicht dabei.

Der Dozent jedenfalls freut sich über die Qualität der hier präsentierten Arbeiten. Und trotz der Schinderei und der nervenaufreibenden Korrekturgespräche hat es ja auch (vielleicht?) ein wenig Spaß gemacht.

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David Kolb hat neben der Pflicht (drei Doppelseiten) auch noch die Kür (Editorial und Inhaltsverzeichnis) geschafft.

David Kolb — Magazingestaltung

[1] Das Editorial kommt als großer Einspalter daher … und füllt daher nicht den kompletten Satzspiegel in der Breite.

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Magazin-Gestaltung im 3. Semester (Vol. 2)

September 24, 2011

Editorialdesign steht für die Studierenden der Kunstschule Wandsbek im sechsten Semester auf dem Lehrplan. Ich wollte von meinen Typografie-Studenten wissen, wie sie bereits im dritten Semester mit einer derart komplexen Layoutaufgabe fertig werden.

Zwei oder mehr Doppelseiten für das fiktive Kunst-Magazin »Wandse« sollten konzipiert und gestaltet werden. Bildmaterial wurde gestellt bzw. konnte frei gewählt werden. Es durfte mit Blindtext gearbeitet werden. Lediglich die Headline sollte selbst formuliert werden. (Das komplette Briefing umfasste zwei DIN-A-4-Seiten.)

Die Studierenden hatten sich mit einer Vielzahl von – gestalterisch-konzeptionellen und vor allem auch satztechnischen – Fragen auseinanderzusetzen. Es seien hier nur einige Stichworte genannt: Heftformat, Satzspiegel und Gestaltungsraster, Seitenfolge (Dramaturgie), Verhältnis von Text zu Bild, Schriftwahl, -größen und -mischungen, Auszeichnungen, Laufweiten, Zeilen- und Spaltenabstände, Farbigkeit …

Untergebracht werden sollten neben einer Anzahl frei zu bestimmender Bilder und dem Fließtext folgende Elemente: ein Rubrikentitel, eine Headline, ein Einlauftext, einige Zitate, Bildunterschriften und die Pagina.

Drei nach meiner Meinung gelungene und zudem sehr unterschiedliche Arbeiten möchte ich hier präsentieren.

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Timo Durst zeigt großformatige Schwarzweiß-Fotografien von Philipp Noel-Richter, bietet ein Heft im Heft und arbeitet mit verschiedenen Papiersorten und -größen.

Timo Durst

Timo Durst: U4 und U1

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Magazin-Gestaltung im 3. Semester (Vol. 1)

Februar 21, 2009

Editorial Design wird im sechsten Semester gelehrt. So steht es im Lehrplan unserer Schule. Natürlich wird in den unteren Semestern auch schon fleißig layoutet. Die Studierenden gestalten Bücher, CD-Booklets, Anzeigen, Plakate, Kataloge und vieles mehr. Als Dozent für Typografie unterrichte ich das zweite und dritte Semester. Etwa zeitgleich lernen die Studierenden das Programm InDesign kennen.

lisa_busch_01

Im laufenden (dritten) Semester hatte ich wieder einmal den Wunsch und den Ehrgeiz, ein komplexeres Projekt anzugehen. Wir wollten ein Magazin gestalten. Der Anspruch war hoch. Als Zwischenergebnis will ich die Arbeit – drei Doppelseiten – einer Studentin zeigen. Und obwohl die Arbeit von Lisa Busch nicht repräsentativ (und auch noch nicht abgeschlossen) ist, macht sie mir Mut.

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