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Mit dem Typografie-Seminar ins Mediadruckwerk

August 18, 2013

Am 15. August besuchte ich mit dem Typografie-Seminar des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek das Mediadruckwerk in Altona. Betriebsleiter Dirk Bräuer führte uns durch die verschiedenen Produktionsbereiche des Unternehmens: die Vorstufe, den Bogen-Offsetdruck, den Digitaldruck, die Veredelung und die Weiterverarbeitung. Dank an Dirk und die Kollegen im Rondenbarg.

Mit dem Typografie-Seminar ins Mediadruckwerk

Alle Bilder der Exkursion zeige ich hier.

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CMYK, DPI, ICC und CTP

August 30, 2009

Unauslöschbar sind die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black in mein Hirn gebrannt. Als Farben des subtraktiven Farbmodells sind sie jedem vertraut, der schon einmal mit einer Druckerei zu tun gehabt hat. (Vor zwei Dekaden habe ich für die Dauer von zwei Jahren in einem Andruckstudio gearbeitet. Und es waren nicht die schlechtesten Jahre. Aber das nur nebenbei.)

Mit meinen Typografie-Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek unternehme ich in der kommenden Woche ein Exkursion. Ziel ist das Mediadruckwerk, eine Druckerei (Digital und Offset) mit Druckvorstufe und Weiterverarbeitung. Die Kollegen dort waren vor längerer Zeit schon einmal sehr auskunftsfreudig, weshalb ich gern wiederkomme.

exkursionsplakat

»Die Macht der Rasterpunkte«, so könnte der Titel des 10-Minuten-Plakates* heißen, das ich dazu entworfen haben. Doch halt, bevor hier alle schreien, das sei voll retro, muss ich sagen: genauso ist’s gemeint. Es ist eine kleine Hommage an einen meiner Ausbilder, der in den 1980ern noch unter dem Einfluss der Popart stand.

Ein wenig prahlerischer formuliert: In diesem Plakat treffen De Stijl, Bauhaus, Suprematismus, Konstruktivismus, Popart und Schweizer Typografie aufeinander. Ist das jetzt Eklektizismus? Und leben wir eigentlich immer noch in der Postmoderne? (Siehe auch hier.)

* Zugegeben: aus den geplanten zehn Minuten für den Entwurf wurden dann doch schnell dreißig oder vierzig.

Satte drei Stunden

August 28, 2009

Um genau zu sein: Juliane und Hans Peter Schmid nahmen sich am vergangenen Donnerstag über 195 Minuten Zeit, um den Studierenden meines Typografie-Seminars der Kunstschule Wandsbek die Welt der Druckvorstufe näher zu bringen. Von der Typografie bis zur 3D-Animation, von der Reinzeichnung bis zum Proof, von der Datenbank bis zum Lektorat, vom Verpackungsdesign bis zum Zeitschriftenlayout — die Kollegen von Einsatz Creative Production gewährten den Nachwuchsdesignern großzügig Einblick in alle Arbeitsbereiche. Die Fülle der Informationen war enorm. Ob und wie die Studierenden dieses Wissen für sich fruchtbar machen können, das wird die Zukunft zeigen. Einige Fotos der Exkursion finden sich auch in meinem Foto-Blog.

einsatz

Kreativität meets Technik

Februar 20, 2009

Vergangenen Montag war es wieder einmal so weit. Für die Teilnehmer meines Typografie-Seminars im 3. Semester stand eine Exkursion in die profane Arbeitswelt auf dem Programm. Wir hatten uns Repro 68 ausgesucht. Dieses digitale Dienstleistungsunternehmen gilt – man muss schon fast sagen: traditionell – als sehr gute Adresse, wenn es um innovative Techniken geht.

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Wir wurden diesmal – anders als bei meinem letzten Besuch vor 20 Monaten – von Anna, Dago und Philip begrüßt und durch das Unternehmen geführt. Zwei der drei Mediengestalter sind (noch) Auszubildende bei Repro 68 und somit im gleichen Alter wie meine Studenten. Das hatte den großen Vorteil, dass Besucher und Gastgeber »auf Augenhöhe« miteinander sprechen konnten.

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Die Kollegen zeigten sich erwartungsgemäß sehr auskunftsfreudig. Die Studierenden informierten sich über Farbräume und -profile, über Proof- und Druckverfahren, über abenteuerliche Photoshop-Composings und Möglichkeiten der Digitalfotografie, über Dummybau und Veredelungstechniken. RGB, LAB, CMYK, PDF, DPI, ICC und CTP gehören nunmehr zum aktiven Wortschatz der Nachwuchskreativen.

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Anna, Dago und Philip machten nicht nur den Arbeitsablauf transparent, sondern berichteten auch sehr souverän und authentisch über ihren eigenen Werdegang, ihre Einstellungen und Vorlieben. Meine 16 Studierenden zeigten sich ob der gewaltigen Technik und des dazugehörigen Know-hows beeindruckt. An dieser Stelle: Herzlichen Dank an die Reproiden in der Alsterkrugchaussee. – Noch mehr verrauschte, verwackelte, unscharfe und überbelichtete Fotos gibt es hier.