Posts Tagged ‘Laura Ölkers’

»Das Goldene Zeitalter«

Februar 17, 2015

Ein letztes Plakat in diesem Semester … In vielen bisherigen Projekten war es ein Tabu, das eingesetzte Foto eines Fotografen zu verfremden. In diesem Projekt durfte man das Foto modifizieren. Inspirieren lassen konnten sich die Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek durch die Musik, die Choreografie und das Bühnenbild des Tanztheaters – Youtube macht es möglich. Explizit forderte ich die Teilnehmer meines Typografie-Seminars auf, den Schwung und den Witz von Schostakowitsch’ Ballett auch im Plakat sichtbar zu machen. Nicht wenige Studenten folgten der Einladung, die »Zeilen doch mal tanzen« zu lassen. Einige der besten Arbeiten will ich hier zeigen.
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Sarah Bockholt

[1] Layout von Sarah Bockholt
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»Ein Tag ohne Bier …« — noch ein Plakat

Dezember 13, 2014

Während bei der vorherigen Aufgabe eine mehr oder weniger große Menge an Bildern unterzubringen war, sollte dieses Plakat ganz auf Fotos oder Illustrationen verzichten. Für eine — leider nur — fiktive Lesung des Schriftstellers Thomas Kapielski sollten die Studenten meines Typografie-Seminars im dritten Semester an der Kunstschule Wandsbek ein Plakat entwerfen. Und das kam unter anderem dabei heraus.
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Münevver Yoldas

[1] Layout: Münevver Yoldas
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Plakate für einen Lichtbildvortrag

Dezember 8, 2014

Nach einigen typografischen Warm-up-Übungen zu Beginn des Winter-Semesters 2014/2015 stand im November das erste Plakat auf dem Programm. Die Studenten des dritten Semesters sollten ein Veranstaltungsplakat gestalten. Für einen fiktiven Lichtbildvortrag »Das typografische Hamburg« mussten die Typografie-Anfänger der Kunstschule Wandsbek zunächst selbst das Bildmaterial besorgen. Sie wurden also mit dem Fotoapparat durch Hamburg geschickt. Ihre besten Bilder sollten sie in die Gestaltung des Plakates einfließen lassen. Texte und das DIN A-1-Hochformat waren vorgegeben, alles andere mussten die Studenten selbst entscheiden. Die besten von insgesamt über 70 Arbeiten aus den beiden Typografieklassen zeige ich hier. — Wählen Sie bitte Ihren persönlichen Favoriten!
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Laura Kümmel

[1] Layout: Laura Kümmel
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Die Feierabendtüte — ein synästhetischer Exkurs

November 3, 2014

Die erste Fingerübung im Typografie-Seminar [] des dritten Semesters im WS 2014/2015 bestand darin, dass die Studenten ein bereits exsistierendes Plakat neu gestalten sollten. Das Original wurde von Hand geschrieben und hängt im Schaufenster einer kleinen Bäckerei in Hamburg-Eppendorf.

In den Layouts sollten vor allem die Möglichkeiten des Kontrastes (Form, Größe, Strichstärke, Stil ect.) und der Schriftmischung erprobt werden. Im ersten Anlauf sollte man nur die Schriftschnitte einer Familie und nur eine Druckfarbe benutzen. Im zweiten Anlauf waren dann auch extrafamiliäre Schriftmischungen [] gefordert, Mehrfarbigkeit war erlaubt.

Es ging also darum, wenige typografische Elemente geschickt zu gewichten und zu positionieren. Aufmerksamkeitsstark sollte es sein, dieses Plakat. Eine schnelle Erfassbarkeit sowie eine gute Leserlichkeit [] und Lesbarkeit [] sollten darüber hinaus ebenfalls gewährleistet sein. Eine echte Gewissensentscheidung war die Beantwortung der Frage, ob man die Regeln der Orthografie aus ästhetischen Gründen brechen darf.

Welche Farben schmecken nach Brötchen und wie viel Versalsatz verträgt ein Plakat? Wie komme ich ohne Illustrationen oder Fotos aus? Soll man Ziffern ausschreiben? Auf diese und andere Fragen galt es, überzeugende typografische Antworten zu fnden. Ich zeige hier exemplarisch einige der im Typografie-Unterricht der Kunstschule Wandsbek [➚] entstandenen Arbeiten..

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Gesa Kröger

[1] Layout von Gesa Kröger
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