Mutters Lieblingsautor

Januar 14, 2016

Im Aufgabenblatt hieß es: Der Lieblingsautor Deiner Mutter kommt nach Hamburg, um nach langer Zeit mal wieder live vor Publikum zu lesen. Du schlüpfst in die Rolle des Literaturliebhabers, des Veranstalters und des Typografen zugleich … und konzipierst ein DIN A-1-Plakat im Hochformat für diesen sensationellen Event. (…) Wer keine Mutter hat … oder wessen Mutter keinen Lieblingsautor hat, der darf auch ein Plakat für eine Lesung mit Thomas Kapielski, Max Goldt oder Wiglaf Droste gestalten.
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Kim Bochdankiewicz

(1) Layout: Kim Bochdankiewicz
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Café

Januar 9, 2016

Michael Wassenberg

Gestauchte Grotesk mit integriertem und gedrehtem Akzent.

Meßberghof

Dezember 19, 2015

Meßberghof

Das nenne ich eine geometrische Grotesk!

Radikal-Soziale Freiheitspartei

Dezember 19, 2015

Radikal-Soziale Freiheitspartei

Dieses Beschriftungen im Flur des Hamburger Chilehauses müssen um die 65 Jahre alt sein. Die Partei Radikal-Soziale Freiheitspartei wurde 1946 gegründet und vier Jahre später aufgelöst.

Lettern

Oktober 30, 2015

Lettern

Wohl nur noch zu Dekorationszwecken geeignet: Ein Händler in der Hamburger Marktstraße verkauft kleine Sammlungen von Einzel-Lettern aus Blei und Holz.

Der Rebell

Oktober 17, 2015

Telefonnummer

Ein professioneller Typograf weiß, dass er mit einem Divis nur die Nebenstelle von der Rufnummer trennen darf. Zwischen der Ortsvorwahl und der Rufnummer hat ein Bindestrich nichts verloren. In manchen Fällen rebellieren Bindestriche dann. Sie stellen sich einfach auf den Kopf – siehe Abbildung. Bemerkenswert sind auch die vergrößerten Abstände vor und nach dem Divis, die Schriftmischung und die unterschiedlichen Farben des eingesetzten Papiers.

Immer Ärger mit dem A

September 27, 2015

Karsten Schumacher

Bild vergrößern. — Schaufenstergestaltung eines Eppendorfer Friseurs.

Schuhpflegemittel und Typografie

September 26, 2015

Schuhpflegemittel und Typografie

Bild vergrößern. — Was man beim Blick in die Schuhputzkiste so findet …

Editorial Design (Vol. 8)

September 24, 2015

Auch im Sommersemester 2015 standen für die Studenten des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek einige kleine Ausflüge in die Welt des Editorial Designs auf dem Lehrplan. So konnten Sie zum Beispiel den Fotokatalog »Mein typografisches Hamburg« mit selbst geschossenen Bildern layouten oder ein echtes Interview mit Peter Handke für ein fiktives Literaturmagazin inszenieren.

Pflicht für alle hingegen war der Entwurf eines typografischen Portfolios, das alle fünf bis sechs Arbeiten, die in meinem Typografieseminar des vergangenen Semesters entstanden sind, präsentieren und kritisch reflektieren sollte. Keine leichte Aufgabe für den kreativen Nachwuchs. Einige wenige ausgewählte Arbeiten habe ich auf einem »Plakat« zusammengestellt.

Editorial Design

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Frauenlob

September 13, 2015

Frauenlob

Bild vergrößern – In der Brahmsallee bei den Grindel-Hochhäusern ist dieser Schornstein einer ehemaligen Wäscherei zu finden. Nunmehr befindet sich dort eine Kinderkrippe und ein Kindergarten.

Perfect Look?

September 12, 2015

van Laack

Bild vergrößern — Wer sich ein Hemd des Herstellers van Laack leisten kann, der zahlt dafür zwischen 90 und 190 Euro. Warum ein solch exklusiver Anbieter bei der eigenen Schaufenstergestaltung – wie hier im Alstertal Einkaufszentrum in Hamburg-Poppenbüttel – die Comic Sans einsetzt, bleibt mir unverständlich.

Ein CD-Cover für Luciano Berio

Juni 21, 2015

Als Angehöriger der Generation Facebook würde sich ein Zwanzigjähriger heute freiwillig wohl kaum ein Musikstück des italienischen Komponisten Luciano Berio (1925 – 2003) anhören. Einen Zugang zu seinen experimentellen Kompositionen zu finden, ist nicht leicht.

Sich auf etwas Fremdes, Ungewohntes, zunächst noch schwer Fassbares einzulassen, um es hernach besser zu verstehen, war unter anderem der hehre Sinn dieser Übung im dritten Semester. Das kostet Überwindung, Mühe, Arbeit.

Ein CD-Cover für Luciano Berio

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Chez Monique

Juni 21, 2015

Die zweite Übung im Sommersemester 2015 war die Konzeption und die Gestaltung eines Plakates zur Neueröffnung eines Gastronomiebetriebs. Ein neues Restaurant (wahlweise eine Bar, ein Café, ein Club, ein Schnellimbiss) mit dem Namen »Chez Monique« stehe kurz vor der Eröffnung. Am Tage der Eröffnung spiele eine Band live und es soll ein besonderes Angebot für die Gäste geben. Zu diesem Zweck galt es, ein DIN A-1-Plakat im Hochformat zu gestalten. Die Studenten meines Typografie-Seminars an der Kunstschule Wandsbek mutierten zu Veranstaltungsmanagern. Manch einer litt unter Startschwierigkeiten. Die besten Arbeiten aus dem dritten Semester sollen hier gezeigt werden.
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Sarah Mester

Layout: Sarah Mester Den Rest des Beitrags lesen »

Lettering

April 24, 2015

Zu Beginn des Sommersemesters 2015 kam ich dem Wunsch einiger Studenten nach, doch mal das Thema Lettering im Seminar anzugehen. Und so hatten die Studenten des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek die Aufgabe, einen Schriftzug von Hand zu zeichnen. Eine spätere Digitalisierung wollte ich nicht ausschließen. »Chez Monique« – das war dann auch der Name eines Restaurants, eines Cafés oder Clubs, der sich in einer nachfolgenden Übung einbauen lassen sollte. Man konnte aber auch Wörter nach eigenem Geschmack wählen.
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Lettering 1

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»Das Goldene Zeitalter«

Februar 17, 2015

Ein letztes Plakat in diesem Semester … In vielen bisherigen Projekten war es ein Tabu, das eingesetzte Foto eines Fotografen zu verfremden. In diesem Projekt durfte man das Foto modifizieren. Inspirieren lassen konnten sich die Studenten des 3. Semesters der Kunstschule Wandsbek durch die Musik, die Choreografie und das Bühnenbild des Tanztheaters – Youtube macht es möglich. Explizit forderte ich die Teilnehmer meines Typografie-Seminars auf, den Schwung und den Witz von Schostakowitsch’ Ballett auch im Plakat sichtbar zu machen. Nicht wenige Studenten folgten der Einladung, die »Zeilen doch mal tanzen« zu lassen. Einige der besten Arbeiten will ich hier zeigen.
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Sarah Bockholt

[1] Layout von Sarah Bockholt
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»Ein Tag ohne Bier …« — noch ein Plakat

Dezember 13, 2014

Während bei der vorherigen Aufgabe eine mehr oder weniger große Menge an Bildern unterzubringen war, sollte dieses Plakat ganz auf Fotos oder Illustrationen verzichten. Für eine — leider nur — fiktive Lesung des Schriftstellers Thomas Kapielski sollten die Studenten meines Typografie-Seminars im dritten Semester an der Kunstschule Wandsbek ein Plakat entwerfen. Und das kam unter anderem dabei heraus.
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Münevver Yoldas

[1] Layout: Münevver Yoldas
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Plakate für einen Lichtbildvortrag

Dezember 8, 2014

Nach einigen typografischen Warm-up-Übungen zu Beginn des Winter-Semesters 2014/2015 stand im November das erste Plakat auf dem Programm. Die Studenten des dritten Semesters sollten ein Veranstaltungsplakat gestalten. Für einen fiktiven Lichtbildvortrag »Das typografische Hamburg« mussten die Typografie-Anfänger der Kunstschule Wandsbek zunächst selbst das Bildmaterial besorgen. Sie wurden also mit dem Fotoapparat durch Hamburg geschickt. Ihre besten Bilder sollten sie in die Gestaltung des Plakates einfließen lassen. Texte und das DIN A-1-Hochformat waren vorgegeben, alles andere mussten die Studenten selbst entscheiden. Die besten von insgesamt über 70 Arbeiten aus den beiden Typografieklassen zeige ich hier. — Wählen Sie bitte Ihren persönlichen Favoriten!
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Laura Kümmel

[1] Layout: Laura Kümmel
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Die Feierabendtüte — ein synästhetischer Exkurs

November 3, 2014

Die erste Fingerübung im Typografie-Seminar [] des dritten Semesters im WS 2014/2015 bestand darin, dass die Studenten ein bereits exsistierendes Plakat neu gestalten sollten. Das Original wurde von Hand geschrieben und hängt im Schaufenster einer kleinen Bäckerei in Hamburg-Eppendorf.

In den Layouts sollten vor allem die Möglichkeiten des Kontrastes (Form, Größe, Strichstärke, Stil ect.) und der Schriftmischung erprobt werden. Im ersten Anlauf sollte man nur die Schriftschnitte einer Familie und nur eine Druckfarbe benutzen. Im zweiten Anlauf waren dann auch extrafamiliäre Schriftmischungen [] gefordert, Mehrfarbigkeit war erlaubt.

Es ging also darum, wenige typografische Elemente geschickt zu gewichten und zu positionieren. Aufmerksamkeitsstark sollte es sein, dieses Plakat. Eine schnelle Erfassbarkeit sowie eine gute Leserlichkeit [] und Lesbarkeit [] sollten darüber hinaus ebenfalls gewährleistet sein. Eine echte Gewissensentscheidung war die Beantwortung der Frage, ob man die Regeln der Orthografie aus ästhetischen Gründen brechen darf.

Welche Farben schmecken nach Brötchen und wie viel Versalsatz verträgt ein Plakat? Wie komme ich ohne Illustrationen oder Fotos aus? Soll man Ziffern ausschreiben? Auf diese und andere Fragen galt es, überzeugende typografische Antworten zu fnden. Ich zeige hier exemplarisch einige der im Typografie-Unterricht der Kunstschule Wandsbek [➚] entstandenen Arbeiten..

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Gesa Kröger

[1] Layout von Gesa Kröger
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6 in 1 — Typografie-Portfolio (Vol. 7)

September 21, 2014

Im Laufe des dritten Semesters wurden bis kurz vor den Herbstferien 2014 in meinem Typografie-Seminar sechs Projekte erstellt. Für jedes dieser Projekte hatten die Studenten zwei, maximal drei Wochen Zeit. Die entstandenen Arbeiten in einer kleinen, 20- oder 24-seitigen Broschüre vorzustellen und kritisch zu reflektieren, war die siebte und letzte Aufgabe.

Auch für mich war dieses ein sehr interessantes Projekt, weil ich so einiges mehr über die Denk- und Sichtweisen meiner Studenten an der Kunstschule Wandsbek erfahren konnte. Ausgewählte Titel- und Doppelseiten der Typografie-Portfolios will ich hier zeigen.

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Maximilian Alexander Dammert

Layout: Maximilian Alexander Dammert
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Plakate für eine Kunstausstellung

September 21, 2014

Für eine junge Künstlerin, selbst Absolventin der Kunstschule Wandsbek, galt es, ein Plakat zu inszenieren. Das Bildmaterial für eine fiktive Ausstellung wurde gestellt, die Texte konnten relativ frei improvisiert werden. Einige Arbeiten aus dem Typografie-Seminar des dritten Semesters darf ich hier präsentieren.
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Tutku Sarigöl

Layout: Tutku Sarigöl
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