Plakate für eine Fotografie-Ausstellung

September 9, 2016

Ein Plakat für eine (leider nur fiktive) Ausstellung von Fotografien des in Berlin lebenden Fotografen Noel Richter stand als vorletztes Projekt auf dem Lehrplan des dritten Semesters.

Wie gehen Schrift und Bild zusammen? Wie sehr darf Schrift ein Bild beeinträchtigen, stören oder gar dominieren? Wie lassen sich die unterschiedlichen Textelemente hierarchisch sinnvoll gliedern? Wie viele Schriftgrößen und -gewichte braucht man? Wie viel Versalsatz ist dem Betrachter zuzumuten? Welche Schriftmischungen machen die Gestaltung noch ansprechender? Welche Chancen bietet die Arbeit mit einem Gestaltungsraster? Und was verrät die Tonalität des Plakates über das Temperament des Galeristen?

Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Studenten meines Typografieseminars an der Kunstschule Wandsbek im Sommersemester 2016 auseinandergesetzt – und eine Menge möglicher Anworten gefunden. Aber schauen Sie bitte selbst.
.

Linda Hilck

[1] Layout: Linda Hilck · Schrift: Oswald
.
Den Rest des Beitrags lesen »

Rothenbaumchaussee 215

August 21, 2016

Rothenbaumchaussee 215

Bild vergrößern.

Modische Frisuren

August 3, 2016

Modische Frisuren

Bild vergrößern.

Im Hamburger Schanzenviertel

Juli 16, 2016

Paul Huber & Söhne

Bild vergrößern.

Typo-Kalender (7)

Juni 24, 2016

Nach dreijähriger Abstinenz habe ich im Sommersemester 2016 mal wieder eine Kalenderblattgestaltung auf den Lehrplan gesetzt. Die Studenten des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek sollten in ihrer fünften Übung herausfinden, wie sie mit den Wochentagen und den Kalenderwochen eine Fläche rhythmisieren. Eine allzu konventionelle Darstellung des Kalendariums in Spalten und Zeilen sollte überwunden werden. Das Kalenderblatt musste kein Terminplaner mit Raum für Notizen sein. Lesbarkeit hingegen war auch hier erwünscht.
.

Katharina Kisch

Layout: Katharina Kisch. Den Rest des Beitrags lesen »

Typografische Miniaturen (Vol. V)

Juni 19, 2016

Eine Serie von Typocards mit Zitaten von Gestalter-Persönlichkeiten zu entwickeln, das sollte die vierte Übung im Sommersemester 2016 sein. Wie plakativ man auf einer DIN A 6 großen Fläche ein oder zwei Sätze layouten kann, zeigen diese Fingerübungen aus dem dritten Semester.
.

Nataly Baginski

Layout: Nataly Baginski. Den Rest des Beitrags lesen »

Kleine typografische Inszenierungen

Mai 28, 2016

Aufgabe der dritten Übung im Sommersemester 2016 war es für meine Studenten an der Kunstschule Wandsbek, ein vom Aussterben bedrohtes Wort typografisch zu inszenieren. Die Wörter wurden nach dem Zufallsprinzip zugeteilt. Zunächst musste die Bedeutung des Wortes recherchiert werden. Dann galt es, eine angemessene Art der Inszenierung zu finden. Es entstanden eigene Texte und Layoutideen. Mit Indesign wurden die Typo-Miniaturen, die sich zwischen semantischer Typografie und Editorialdesign bewegen, dann innerhalb von zwei Unterrichtseinheiten aufs Papier gebracht.

Diese Übung hatte einen Komplexitätsgrad erreicht, der von den Studenten oftmals unterschätzt wurde. Schnell zeigte sich, wer in den Theorie-Vorlesungen aufgepasst hatte. In vielen den Prozess begleitenden Feedbackgesprächen wurden dann auch vor allem mikrotypografische Fragen intensiv diskutiert. Wie ist das Verhältnis von gestalteter Fläche zum Negativraum zu bestimmen? Wie funktioniert ein Satzspiegel? Was lässt sich beim Mengensatz über das Zusammenspiel von Schriftgröße, Laufweite, Zeilen- und Spaltenabstand aussagen? Wie organisiert man Texthierachien?

Einige gelungene Arbeiten sollen hier wieder gezeigt werden. Über die orthografischen, grammatischen und stilistischen Eigenwilligkeiten der Nachwuchskreativen möge der Leser wohlwollend hinwegsehen.
.

Linda Hilck

Layout von Linda Hilck Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Buchstabe — 50 Glyphen

Mai 5, 2016

Auch die zweite Fingerübung im Sommersemester 2016 war eine reine Formenspielerei. Aufgabe war es, 50 unterschiedliche und frei zu wählende grafische Darstellungen eines Schriftzeichens auf einem DIN A-1-Hochformat mit ordnender Hand zu platzieren. Die nicht zu modifizierenden Glyphen mussten benannt werden und sollten einander nicht berühren. Der Einsatz von Farbe war möglich. Die Studenten entwickelten dabei ihre je eigenen Ordnungsprinzipien. — Mit einem Mausklick auf die Grafik lassen sich diese jeweils vergrößern.
.

Mareika Dubbels

Fingerübung von Mareike Dubbels Den Rest des Beitrags lesen »

Glyphen-Rapport

April 24, 2016

Diese Fingerübung zu Beginn des Sommersemesters 2016 machte ich mit den Teilnehmern meines Typografie-Seminars an der Kunstschule Wandsbek. Aus maximal fünf verschiedenen Glyphen (Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) sollten die Studenten des dritten Semesters durch geschickte Auswahl und Anordnung abwechslungsreiche Muster erstellen.

Drei dieser Muster sollten anschließend auf einem Poster im DIN A-1-Format präsentiert werden. Ziel dieser Übung war es, sich noch einmal die Bedeutung der Begriffe Proportion, Rhythmus und Kontrast zu vergegenwärtigen. Wenige ausgewählte Arbeiten zeige ich hier. — Mit einem Mausklick auf die Grafik lassen sich diese jeweils vergrößern.
.

Alicia Kruckow

Fingerübung von Alicia Kruckow · Den Rest des Beitrags lesen »

Vorsicht

April 1, 2016

DSCF4919

Bild vergrößern.

Rauchen verboten

April 1, 2016

DSCF4914

Bild vergrößern.

Galerie Tolerance

März 26, 2016

DSCF4907

Hamburg, Lerchenstraße

Plakate für den Hamburger Ballett-Sommer

März 7, 2016

Nachdem die Studenten des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek im Wintersemester 2015/2016 zunächst ein Plakat für eine (leider nur fiktive) Lesung eines Autors gestaltet hatten, sollte es bei der zweiten Aufgabe für die Teilnehmer meines Typografie-Seminars um ein Ballett-Festival gehen.
.

Vanessa Fehst

[1] Layout: Vanessa Fehst
.

Mit einem Plakat sollte der (ebenfalls leider nur fiktive) Hamburger Ballett-Sommer beworben werden. Neun unterschiedliche und renommierte Ensembles aus ganz Deutschland treffen sich für zwei Monate in der (fiktiven) Kulturfabrik Hamburg, um dem Publikum jeweils ihr Verständnis eines zeitgenössischen Tanztheaters näher zu bringen. So wollte es das Aufgabenblatt. Ein ganzes Veranstaltungsprogramm mit allen Terminen war also unterzubringen. Ich zeige hier wieder eine Auswahl der Arbeiten, die ich für gelungen halte.
.
Den Rest des Beitrags lesen »

Mutters Lieblingsautor

Januar 14, 2016

Im Aufgabenblatt hieß es: Der Lieblingsautor Deiner Mutter kommt nach Hamburg, um nach langer Zeit mal wieder live vor Publikum zu lesen. Du schlüpfst in die Rolle des Literaturliebhabers, des Veranstalters und des Typografen zugleich … und konzipierst ein DIN A-1-Plakat im Hochformat für diesen sensationellen Event. (…) Wer keine Mutter hat … oder wessen Mutter keinen Lieblingsautor hat, der darf auch ein Plakat für eine Lesung mit Thomas Kapielski, Max Goldt oder Wiglaf Droste gestalten.
.

Kim Bochdankiewicz

(1) Layout: Kim Bochdankiewicz
.

Den Rest des Beitrags lesen »

Café

Januar 9, 2016

Michael Wassenberg

Gestauchte Grotesk mit integriertem und gedrehtem Akzent.

Meßberghof

Dezember 19, 2015

Meßberghof

Das nenne ich eine geometrische Grotesk!

Radikal-Soziale Freiheitspartei

Dezember 19, 2015

Radikal-Soziale Freiheitspartei

Dieses Beschriftungen im Flur des Hamburger Chilehauses müssen um die 65 Jahre alt sein. Die Partei Radikal-Soziale Freiheitspartei wurde 1946 gegründet und vier Jahre später aufgelöst.

Lettern

Oktober 30, 2015

Lettern

Wohl nur noch zu Dekorationszwecken geeignet: Ein Händler in der Hamburger Marktstraße verkauft kleine Sammlungen von Einzel-Lettern aus Blei und Holz.

Der Rebell

Oktober 17, 2015

Telefonnummer

Ein professioneller Typograf weiß, dass er mit einem Divis nur die Nebenstelle von der Rufnummer trennen darf. Zwischen der Ortsvorwahl und der Rufnummer hat ein Bindestrich nichts verloren. In manchen Fällen rebellieren Bindestriche dann. Sie stellen sich einfach auf den Kopf – siehe Abbildung. Bemerkenswert sind auch die vergrößerten Abstände vor und nach dem Divis, die Schriftmischung und die unterschiedlichen Farben des eingesetzten Papiers.

Immer Ärger mit dem A

September 27, 2015

Karsten Schumacher

Bild vergrößern. — Schaufenstergestaltung eines Eppendorfer Friseurs.